Gartenarbeiten im Oktober

Im Oktober können Sie ihren Garten noch einmal in vollen Zügen genießen. Goldene Herbstfarben, leuchtende Früchte an Bäumen und Sträuchern im Überfluss. 
Der Oktober ist aber auch ein günstiger Monat zum pflanzen und schneiden. Aber auch die Ernte will eingeholt und sachgemäß gelagert werden.

Was jetzt zu tun ist…

  • Laub sammeln und kompostieren
  • Koniferenhecken zum letzten Mal schneiden
  • Neu geplante Beete vorbereiten: Unkrautwurzeln entfernen
  • Schwere Böden umgraben
  • Leichte Böden mit Grabgabel lockern und mit Kompost oder Gesteinsmehl düngen
  • Nicht winterharte Kübelpflanzen ins Haus bringen
  • Laubgehölze pflanzen
  • Winterschutzmaterial besorgen
  • Bei Bedarf eine Bodenanalyse durchführen lassen
  • Beste Zeit zur Anlage von gemischten Zierpflanzungen
  • Immergrüne vor der Frostperiode wässern und schneiden

Welchen Boden habe ich?
Den Boden zu untersuchen ist wichtig und nicht schwierig. Die beste Zeit hierfür ist der Spätherbst. So können Sie eventuellen Problemen für die nächste Pflanzsaison vorbeugen und herausfinden, wieso manche Pflanzen nicht gedeihen. 
Bodenproben zur Ermittlung des pH-Wertes oder des Nährstoffgehalts entnehmen Sie an einem trockenen, sonnigen Tag. Sie brauchen dazu einen sauberen Eimer und eine saubere Pflanzkelle.

So wird es gemacht:

  • Den Humusgehalt ermitteln Sie, indem Sie mit einem Spaten den Boden etwa 30 cm tief freilegen. Ist die obere, dunkelbraune Schicht stärker als 10 cm, ist das Ergebnis gut.
  • Je mehr Regenwürmer, desto besser ist der Boden
  • Graben Sie ein 30 cm tiefes und 60 cm breites Loch und lassen Sie es mit Wasser volllaufen. Ist das Wasser nach einer Stunde noch nicht versickert, ist der Unterboden verdichtet. Den Boden tiefgründig lockern, Kompost oder Sand untermischen. Ist das Wasser innerhalb einer Viertelstunde versickert, ist der Unterboden zu durchlässig. Dagegen hilft reichlich Kompost in den Oberboden einarbeiten.

An die Natur denken
Jetzt ist die Zeit Nistkästen zu reinigen. Nehmen Sie dazu einen Pinsel und Kernseifenlösung. Ohne Reinigung nisten sich schnell Parasiten ein. Nistkästen werden auch von Gartenschläfern oder Haselmäusen als willkommenes Winterquartier angenommen. 
Ein Reisighaufen in einer abgelegenen Ecke dient Igeln, Eidechsen, Blindschleichen oder Vögeln als Unterschlupf.

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