Zimmerpflanzen

Von wegen nur für Drinnen! Orchideen für das Outdoor-Sommerzimmer

Orchideen für das Outdoor-Sommerzimmer
Foto: GPP/orchidsinfo. - Urban Jungle mit Orchideen im halboffenen, windgeschützten Raum.

Als Zimmerpflanzen sind Orchideen die absolute Nummer eins. Die Vielfalt ihrer Arten, ihre Farben, Formen und Formate haben sie im Laufe der Jahrzehnte zur wichtigsten Blühpflanze im Haus gemacht.

Auch wenn sie filigran und zart aussehen, wie die Schmetterlingsorchidee Phalaenopsis, so sind sie doch äußerst robust und langlebig. Die Blütezeit erstreckt sich über viele Wochen und danach dauert es nicht lange, bis die Topfpflanzen erneut Knospen ansetzen. Auch Menschen ohne grünen Daumen haben mit den meisten Orchideen überhaupt kein Problem.

Freiluftliebe – aber windgeschützt und halbschattig, bitte!

Was viele Orchideenliebhaber*innen nicht wissen: Die blühfreudigen Pflanzen können im Sommer auch draußen stehen – für manche Arten sind kühle Nächte sogar blütenfördernd! Geschützte Balkons und Terrassen oder Pergolas werden durch Orchideen in den warmen Monaten noch attraktiver und zu einem Draußenzimmer, das an lauen Abenden zu gemütlichen Runden mit Freund*innen einlädt


Orchideen für Outdoor-Wohnzimmer
Foto: GPP/orchidsinfo. – Als Zimmerpflanzen sind Orchideen die absolute Nummer eins. Die blühfreudigen Pflanzen können im Sommer aber auch draußen stehen.

Wer mit seinen Orchideen also im Haus Freude hat, der wird mit ihnen draußen ebenso glücklich. Voraussetzung ist allerdings, dass der Freiluft-Standort wirklich gut windgeschützt ist. Sie mögen mildes Sonnenlicht am Morgen oder Abend, aber auf keinen Fall pralle Mittagssonne. Halbschattig stehen – oder hängen – Orchideen einfach am liebsten. Das Substrat der Orchideen (egal ob Outdoor oder Indoor) sollte immer leicht feucht sein. Staunässe gilt es aber unbedingt zu vermeiden.

Diese Orchideen ziehen im Sommer nach Draußen

Für solche geschützten Außenbereiche eignen sich die Cymbidium-, Dendrobium- und Cambria-Hybriden besonders gut. Sie vertragen auch kühlere Nächte, sind allerdings nicht winterhart – gleiches gilt für die Phalaenopsis oder Paphiopedilum, manchen besser unter dem Namen „Venusschuh“ bekannt. Man lässt also die kalendarischen Eisheiligen vorübergehen und zieht die Orchideen erst dann nach draußen um.

Anders sieht es aus bei den winterharten Orchideen Bletilla striata (Japan-Orchidee) und Cypripedium (Frauenschuh). Sie können über viele Jahre mit leichtem Winterschutz aus Laub draußen in Töpfen stehen und überraschen in jedem Frühjahr von Neuem mit ihren Blüten.

Der Weg ins Gartencenter lohnt, um sich von Formen und Farben beeindrucken zu lassen und das breite Orchideenangebot in Augenschein zu nehmen. Es gibt wirklich wenig Pflanzensortimente, die so viele Möglichkeiten für Entdeckungen bieten – ganz gleich, ob für das eigene Outdoor-Sommerzimmer oder als Geschenk. Auch die beste Freundin freut sich garantiert über eine Topforchidee, die auch nach draußen umziehen kann. Perfektes Mitbringsel zu einer Einladung.

Weitere Informationen zu Topforchideen gibt es auf www.orchidsinfo.eu.

Quelle: GPP

Über den Autor

Ringo Dühmke

2009 aufs Land gezogen und seitdem mit Hof, Garten und Katze zwischen Stauden und Obststräuchern aufgeblüht.

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