Botanische Lilien – Die Schönheit wilder Natur im Garten

Botanische Lilien
Foto: fluwel.de. - Die weiße Königslilie (Lilium regale) trägt eine elegante Trompetenform zur Schau und wird in einigen Gegenden Chinas für Fruchtbarkeit und Wohlstand auf die Häuserdächer gepflanzt.

Botanische Lilien verbreiten im Garten den Charme wilder Natur. Botanisch bedeutet, dass sie keine Züchtungen und Kreuzungen sind, sondern genau so von Mutter Natur geschaffen wurden. Insgesamt gibt es bis zu 100 verschiedene Arten, die in der freien Landschaft ausschließlich auf der Nordhalbkugel wachsen. Aus ihnen sind im Laufe der Jahrhunderte unzählige Hybride entstanden, die mit Farbenreichtum und Formenvielfalt beeindrucken.

„Botanische Lilien werden häufig auch als Spezies bezeichnet“, weiß Blumenzwiebelexperte Carlos van der Veek von Fluwel. „Längst nicht alle dieser wilden Lilien eignen sich auch für eine Pflanzung in hiesige Gärten – viele kommen mit den klimatischen Bedingungen nicht zurecht. Doch es gibt durchaus Varianten, die sich im Beet gut entwickeln und im Sommerbeet für begeisterte Blicke sorgen.“


Elegante wilde Lilien

In Bezug auf Eigenschaften und Aussehen haben botanische Lilien viel zu bieten. Die Goldbandlilie (Lilium auratum) beispielsweise entwickelt schalenförmige Blüten in Weiß-Gelb mit braunen Punkten, während die Prachtlilie (Lilium speciosum) mit ihren zurückgeschlagenen, leicht gekräuselten Blütenblättern verblüfft. Die weiße Königslilie (Lilium regale) dagegen trägt eine elegante Trompetenform zur Schau.

„Im chinesischen Dorf Mao Xian, der Heimat der Lilium regale, wird die Sommerblüherin auf die Dächer der Häuser gepflanzt. Das soll Fruchtbarkeit und Wohlstand bringen“, erklärt van der Veek. „In Europa empfiehlt sich natürlich eher das Beet oder ein großer Kübel. Dort fühlt sie sich in normaler Gartenerde rundum wohl und produziert viele Blüten, die einen süßlichen Duft verbreiten und in der Dämmerung viele Nachtfalter anziehen.“

Eine Köstlichkeit für‘s Lilienbeet

Tigerlilie
Foto: fluwel.de. – Die Tigerlilie (Lilium lancifolium) zeigt einen warmen Orangeton mit dunkel-purpurfarbenen Punkten.
Deutlich frecher muten dagegen die Tigerlilie (Lilium lancifolium) und die Kleine Tigerlilie (Lilium leichtlinii) an. Die eine zeigt einen warmen Orangeton, die andere ein sonniges Gelb. Dunkel-purpurfarbene Punkte verleihen ihnen eine Portion Extravaganz. In ihrer Form erinnern beide Arten an die ebenfalls sehr unkomplizierte Riesen-Türkenbundlilie (Lilium henryi): Die Blütenblätter sind elegant nach hinten geschlagen.

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„Beide Spezies sind leicht zu kultivieren und gedeihen eigentlich immer gut. Aufgrund ihrer beeindruckenden Höhe von weit über einem Meter eignen sie sich prima für die Pflanzung ins Staudenbeet“, so van der Veek von Fluwel. „Übrigens sollen die Zwiebeln der Lilium leichtlinii auch sehr gut schmecken: In China, Korea und Japan bereitet man die Schuppen zum Beispiel gerne im Wok zu – zusammen mit Stangensellerie, Knoblauch, Öl, Wein, Pfeffer, Salz, Stärkemehl und Chili.“

Feurige Lilienpracht für den Sommer

Korallenlilie
Foto: fluwel.de. – Die Korallenlilie (Lilium pumilum) trägt von Juni bis Juli kleine, dafür aber sehr auffällige Blüten. Sie leuchten in einem hellen Rot und wippen an zarten Stielen wie Lampions im Wind.
Neben den hochwachsenden Tigerlilien wirkt die Korallenlilie (Lilium pumilum) geradezu wie ein Zwerg der Lilienwelt. Im ersten Jahr wird sie höchstens 50 Zentimeter hoch. Auch ihre ovalen Blüten, die sie von Juni bis Juli trägt, sind eher klein, dafür aber sehr auffällig. Sie leuchten in einem hellen Rot und wippen an zarten Stielen wie Lampions im Wind.

„Die Lilium pumilum zeigt ihre volle Schönheit erst nach einigen Jahren. Man braucht also etwas Geduld, wenn man sich für diese Spezies entscheidet“, so der Niederländer. „Aber es lohnt sich, denn mit der Zeit wird sie immer größer, bekommt beachtlich mehr Blüten und wird mit ihrer einzigartigen Farbe und ihrer Anmut ein Highlight im Sommergarten.“

Lilien pflanzen – schon jetzt!

Alle vorgestellten botanischen Lilien wie auch ihre Hybriden sind winterhart und können bedenkenlos schon jetzt in den Boden gebracht werden. Blumenzwiebelspezialist van der Veek rät sogar zu einer frühen Pflanzung, da Lilienzwiebeln keine schützende Außenhaut besitzen. An der Luft können sie leicht austrocknen und sind daher nur aufwändig zu lagern. In der Erde sind sie dagegen bestens geschützt. Weitere Informationen zu Lilien, ihrer Pflanzung und Pflege sowie ein breites Sortiment an Lilienzwiebeln in bester Qualität gibt es auf www.fluwel.de.

Quelle: fluwel.de

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