Frühjahrsblüher richtig pflegen

Frühjahrsblüher Pflege
Prachtvolle Frühjahrsblüher - © Jürgen Fälchle - Fotolia.com

Die meisten passionierten Hobbygärtner nutzen den Winter, um sich Gedanken darüber zu machen, wie ihr Garten im „nächsten Jahr“ aussehen soll. Ein besonders buntes Bild bietet sich dann, wenn Sie in diesem Zusammenhang auf die Aussaat von Frühjahrsblühern setzen. Doch was ist mit Hinblick auf deren Pflege eigentlich zu beachten? Und welche Arten an Frühjahrsblühern sind besonders beliebt?

Grundsätzliche Infos zu Frühjahrsblühern

Die gute Nachricht zuerst: alle Frühjahrsblüher zeichnen sich durch ihre vergleichsweise geringen Ansprüche aus. Dennoch ist es wichtig, dass die „Rahmenbedingungen“, wie beispielsweise ein passender Standort und die Einsaat, eingehalten werden. Unerlässlich ist es auch, den Boden auf die Frühjahrsblüher vorzubereiten, so dass diese mit ausreichend Nährstoffen versorgt werden.


Schützen Sie Ihre Frühjahrsblüher vor Wühlmäusen!

Einer der gefährlichsten Feinde für die Frühjahrsblüher ist die Wühlmaus. Um Ihre Pflanzen ausreichend schützen zu können, ist es sinnvoll, auf spezielle Körbe oder Netze zurückzugreifen. Diese charakterisieren sich durch ihre engen Maschen und sind dazu in der Lage, die Mäuse von den Blühern fernzuhalten.

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Wenn die Frühjahrsblüher die Köpfe aus der Erde strecken…

Unabhängig davon, ob Sie sich für Krokusse, die Schneeglöckchen oder die Tulpen entschieden haben: alle Frühjahrsblüher sind auf ein Mindestmaß an Pflege angewiesen, um wachsen zu können. Einen Großteil der „Vorarbeit“ leisten die Pflanzen jedoch auch selbst. So lagern viele Frühjahrsblüher Salze ein, um zu verhindern, dass das Wasser, das sich in der Pflanze sammelt, nicht einfriert. Auch beispielsweise in der Zwiebel des Schneeglöckchens werden Nährstoffe eingespeichert, damit sie -auch ohne Sonne und bei Temperaturen unter Null- versorgt wird.

Generell gilt dann im Zusammenhang mit den meisten Frühjahrsblühern, dass diese vergleichsweise selten bewässert werden müssen / dürfen bzw. gut mir der Feuchtigkeit aus dem Boden auskommen. Zudem empfiehlt es sich hier immer, auf Trockendünger zurückzugreifen. Auch eine regelmäßige Kontrolle gehört zur Pflege der Frühjahrsblüher dazu. Überprüfen Sie beispielsweise, ob eventuell alte Blätter die neuen Triebe am austreiben hindern könnten und entfernen Sie auch alte Stiele. Zurückschneiden sollten Sie die betreffenden Teile nur, wenn sie wirklich verwelkt sind.

Trotz eines vergleichsweise hohen Robustheitsgrades können auch Frühjahrsblüher von Schädlingen befallen werden. Diese sollten selbstverständlich auch zeitnah entfernt werden, um nicht noch weitere Pflanzen zu gefährden.

Warten auf die Frühjahrsblüher

Auch dem ambitioniertesten Gärtner kann es passieren, dass die Frühjahrsblüher in einem Jahr auf sich warten lassen bzw. den Kopf nur gemächlich aus der Erde strecken. Um dafür zu sorgen, dass die betreffenden Pflanzen jedes Jahr aufs Neue für den ein oder anderen Farbtupfer im Garten sorgen, ist es wichtig, sie regelmäßig, einmal jährlich, zurückzuschneiden. Achten Sie in diesem Zusammenhang darauf, dass Sie alte Äste abschneiden, auslichten und die Triebspitzen im oberen Bereich kürzen. Der ideale Zeitpunkt, um die Frühblüher zu schneiden, ist die Phase nach der Blüte. Und keine Sorge: die meisten Frühjahrsblüher wachsen schnell wieder nach.

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