Tiefwurzler sind beispielsweise Kiefer, Esche, Wacholder, Kastanie, Wallnuss, Rosen, Mohn, Königskerzen oder Löwenzahn. Der Name kommt daher, dass die Pflanzen ihre Wurzeln tief im Erdreich ausbreiten – es handelt sich hier um sog. Pfahlwurzel. Solche Wurzeln ermöglichen es ihnen, auch in Erdreich mit wenig Wasser noch aus tieferen Bodenschichten Wasser aufsaugen zu können. Bäume können so beispielsweise weit über 10 Meter hinunter reichen. In Trockengebieten kann der Tamariske sogar bis zu 30 Meter tief seine Wurzeln ausbreiten. Einen Tiefwurzler wieder zu verpflanzen ist daher häufig unmöglich, da man hierzu eigentlich die Pfahlwurzel weitestgehend unversehrt freilegen müsste. Manche Tiefwurzler wie Lupinen oder Ölrettich kann man beispielsweise auch als Gründünger verwenden, da sie den Boden relativ gut in die Tiefe lockern.
Tiefwurzler
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Über den Autor
Ringo Dühmke
2009 aufs Land gezogen und seitdem mit Hof, Garten und Katze zwischen Stauden und Obststräuchern aufgeblüht.
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Ringo Dühmke
2009 aufs Land gezogen und seitdem mit Hof, Garten und Katze zwischen Stauden und Obststräuchern aufgeblüht.
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