Wenn die Sonne wieder länger scheint und die ersten Knospen sprießen, erwacht auch die Lust am Gärtnern. Endlich wieder raus!
Ob auf dem Balkon, der Terrasse oder im Gewächshaus – jetzt ist die Zeit der Planung, Pflanzung, Aussaat und Vorbereitung für die neue Gartensaison. Die Balkonkästen und Terrassenkübel werden aus dem Winterlager geräumt, im Gewächshaus oder Wintergarten die Beete vorbereitet. Pflanzerde wird besorgt, um die Gefäße neu zu füllen, damit das frische Grün und die ersten Blüten gute Wachstumsbedingungen vorfinden. Dabei lohnt es auf ein paar Aspekte zu achten, denn mit der Wahl der Pflanzerde kann man nicht nur seinen Gewächsen etwas Gutes tun, sondern auch aktiv zum Klimaschutz beitragen und sich ganz nebenbei die Pflanzenversorgung das ganze Jahr über erleichtern.
Der Boden ist die Basis
Der Boden, die Profis sprechen vom Substrat, ist nicht nur das Medium, in dem die Pflanzen wurzeln, sondern er ist auch die Quelle für deren Ernährung und Wasserversorgung. Über die Qualitätsanforderungen an Böden und Substrate gibt es dicke Fachbücher, aber ein paar Grundinformationen genügen für eine gute Wahl:
Gute Pflanzerde für Balkonkästen und Terrassentöpfe zeichnet sich durch eine hohe Strukturstabilität aus, damit das Substrat nicht zusammensackt und die Wurzeln sich dauerhaft gut verankern können. Ausreichendes Porenvolumen sorgt dafür, dass Gießwasser gespeichert werden kann und den Pflanzen gleichmäßig zur Verfügung steht, dabei wird Staunässe im Wurzelbereich verhindert und die Sauerstoffversorgung der Wurzeln gesichert. Für eine gute Nährstoffspeicherung ist vor allem ein hoher Anteil an Humus bzw. organischer Substanz das wichtigste Qualitätsmerkmal der Pflanzerde.
Ron Richter, Geschäftsführer der klimafarmer GmbH aus Nierstein bei Mainz empfiehlt Gartenbesitzenden: „Eigener Kompost ist natürlich perfekt, aber man kann im Fachhandel auch Komposterden kaufen. In jedem Fall empfehle ich, auf Torf zu verzichten. Denn Torf gehört ins Moor und nicht in Pflanzgefäße oder Beete!“
Die Zukunft ist torffrei
Mit dieser Haltung ist Richter nicht allein, mehr und mehr Substrathersteller ersetzen in ihren Erdmischungen Torf durch nachwachsende oder regionale Rohstoffe wie Kompost, Holzfasern oder Rindenhumus – das geschieht nicht zuletzt durch politischen Druck. Unter der Überschrift „Torffrei gärtnern, Klima schützen“ fördert das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) Alternativen zu torfhaltiger Blumenerde im Hobbygartenbau. Der Hintergrund: Torffreie Substrate schützen Moore und damit wertvolle CO₂-Speicher, jede torffreie Blumenerde hilft, diesen Speicher zu erhalten. Immer mehr Hobbygärtnerinnen und -gärtner greifen deshalb zu torffreien Substraten, denn sie bieten eine stabile Struktur und versorgen die Pflanzen zuverlässig mit Sauerstoff und Nährstoffen.
Klimakohle macht den Unterschied

Wer seinen Pflanzen und sich selbst zusätzlich etwas Gutes tun will, setzt auf die Kombination von modernen torffreien Substraten mit Klimakohle, auch als Pflanzenkohle bekannt. Ron Richter: „Pflanzenkohle verbessert die Wasser- und Nährstoffspeicherfähigkeit langfristig und fördert ein aktives Bodenleben – ideal für dauerhaft vitale Pflanzen in Balkon- und Terrassengefäßen.“
Die Pflanzenkohle wirkt wie ein Schwamm: Sie speichert Wasser und Nährstoffe und gibt sie langsam wieder an die Wurzeln ab – ideal für heiße Sommer und wechselhafte Wetterlagen. Das Resultat: kräftige Topf-, Balkon- und Kübelpflanzen, weniger Gießaufwand und gesundes Wachstum das ganze Gartenjahr über.
- ✅ Vielseitige Anwendung: Als Bodenverbesserer im Garten, Beigabe zur Kompostierung, Einstreu im Tierstall oder Geruchsbindung in Trenntoiletten – unsere unbehandelte Pflanzenkohle ist flexibel einsetzbar.
- ✅ Hochwertige Qualität: Feinporige Struktur, unbehandelt und ohne Zusätze. Regelmäßig analysiert für gleichbleibende Premium-Qualität – sicher für Garten, Pflanzen und Tiere.
- ✅ Klimafreundlich & nachhaltig: Jedes Kilo speichert rund 2,5 kg CO₂ dauerhaft im Boden. Pflanzenkohle trägt aktiv zu Klimaschutz, Humusaufbau und langfristiger Bodenfruchtbarkeit bei.
- ✅ Umweltbewusste Herstellung: Hergestellt aus Nebenprodukten der Naturschutzpflege in Deutschland. Die beim Pyrolyse-Prozess gewonnene Energie wird ins Nahwärmenetz eingespeist.
- ✅ Einfache Anwendung: 500g Pflanzenkohle reichen für ca. 1m² – optimal fürs Hochbeet. Zu jeder Lieferung erhältst du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung mit Tipps für optimale Ergebnisse.
Im Sortiment der klimafarmer gibt es sowohl Pflanzenkohle, die Kund*innen dann selbst ihrem Kompost beifügen, als auch anwendungsfertige Substrate mit biologisch aktivierter Pflanzenkohle oder Bodenstärkungsmittel für verschiedenste Verwendungen im Topf, Hochbeet oder Gartenboden. Ron Richter: „Unsere Pflanzenkohle-Produkte tragen das ´European Biochar Certificate` (EBC) in der höchsten Qualitätsstufe AgroBio.“
Für eine neue Gartenkultur
Nachhaltiges Gärtnern ist längst mehr als ein Trend – es ist Ausdruck eines neuen Bewusstseins für Klima, Ressourcen und Lebensqualität. Diesem Ziel dient auch die Aktionswoche „Torffrei gärtnern!“, die vom 13. bis 22. März bundesweit stattfindet. Ziel ist es, möglichst vielen Menschen zu Beginn der Gartensaison zu zeigen, wie einfach torffreies Gärtnern im eigenen Garten sein kann und wie man dabei gleichzeitig zum Schutz von Moorböden und Klima beiträgt. Ron Richter: „Wer in dieser Saison auf torffreie Erde und Klimakohle setzt, lässt nicht nur seine Pflanzen aufblühen, sondern auch ein Stück Zukunft wachsen und investiert in gesunde Böden und eine nachhaltige Zukunft.“
Mehr Informationen zu Klimakohle sowie den klimafarmer-Webshop gibt es unter www.klimafarmer.de.
Quelle: klimafarmer











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