Amaryllis: Pflegetipps für das ganze Jahr

Amaryllis Garten

Die Amaryllis ist eine beliebte Pflanze und ist in vielen Gärten anzutreffen. Jedoch benötigt diese subtropische Zwiebelblume eine spezielle Pflege, damit sie Ende des Jahres ihre prächtigen Blüten zeigt.

Häufig wird umgangssprachlich von Amaryllis gesprochen, wobei in vielen Fällen eher der Ritterstern (Hippeastrum vittatum) gemeint ist. Allerdings ist das botanisch nicht richtig, denn beide stammen aus der Familie der Amaryllidaceae. Einst hatte Carl von Linné – ein schwedischer Pflanzenforscher – den Ritterstern aus Südamerika sowie die Belladonnalilie aus Afrika zur Gattung „Amaryllis“ zusammengefasst. Jedoch wurde der Ritterstern später wieder ausgegliedert und wird heute unter der Gattung Hippeastrum geführt.


In der Regel bilden sich bei gut gepflegten Amarylliszwiebeln drei oder vier Blütenstiele mit großen Blüten in unterschiedlichen Farben und Mustern. Meist blühen die Blumen im Winter einige Wochen – manchmal sogar bis in den Monat März. Eins sollte aber niemals vergessen werden: Alle Teile der Amaryllis und Hippeastrum sind giftig. Demzufolge ist es besonders wichtig, dass vorsichtig und sorgfältig mit der Winterblume umgegangen wird.

Amaryllis richtig einpflanzen

Ratsam ist es, die Zwiebeln der Amaryllis zwischen den Monaten Dezember und Februar in Plastik- oder Tontöpfe zu pflanzen. Dabei sollten die Zwiebeln etwa bis zur Hälfte mit Erde (z. B. Blumen- und Kakteenerde oder Hydrokultur) bedeckt werden. Nach dem Einpflanzen sollten die Zwiebeln kräftig begossen werden. Das nächste Wässern erfolgt dann, wenn die Blütenknospen zu sehen sind. Hierbei sollte dann darauf geachtet werden, dass die Zwiebeln bei Staunässe faulen können.

Mit den ersten Blüten kann etwa nach fünf bis acht Wochen gerechnet werden. Dabei sollten die Pflanzen auch weiterhin gepflegt werden, denn manchmal zeigt sich dann auch eine zweite Blüte im Sommer. Im Herbst gibt es dann eine Ruhepause von zwei Monaten und ab Dezember beginnt der Kreislauf von Neuem.

Amaryllis richtig pflegen

In der Blühphase (Dezember/Januar) sollte die Amaryllis über den Untersetzer mäßig gegossen werden. Wichtig ist, dass die Zwiebeln trocken bleiben. Bezüglich des Standortes sollte die Pflanze an hellen Plätzen stehen. Zu sonnig darf der Platz aber nicht sein.

Im Februar sollten dann die verwelkten Blüten mit Stiel abgeschnitten werden. Häufiges Gießen ist vor allem in der Wachstumsphase (März/April) wichtig, damit sich die Amaryllis gut entwickeln kann. In dieser Zeit darf die Pflanze auch ruhig an einem etwas wärmeren Platz stehen.

Hingegen sollte die Amaryllis in den Monaten Mai und Juli an einem etwas schattigeren Ort stehen. Tageslicht darf aber dennoch nicht fehlen. Darüber hinaus sollte Flüssigdünger alle ein bis zwei Wochen eingesetzt werden, damit neue Blüten in der Zwiebel angelegt werden können.

Titelbild © Eakkaluk – Fotolia.com

1 Kommentar

  1. Für meinen Garten plane ich neue Pflanzen anzubauen. Die Amaryllis über die Sie sprechen sehen schön aus. Ich glaube die werde ich mir zu legen. Gut, dass Sie auch noch erwähnen wie diese zu pflegen sind u.a. durch die Bedeckung mit Blumenerde oder Hydrokultur.

Kommentar hinterlassen

(Ihr Kommentar erscheint erst nach einer kurzen Prüfung)