Hochbeete effizient bewässern: Mit diesen 3 Tipps gelingt es

Bewässerung Hochbeet
Damit Gemüse & Co. im Hochbeet gut wachsen kann, braucht es die richtige Bewässerung | © Ruckszio / stock.adobe.com

Ein Hochbeet sollte nur tröpfchenweise bewässert werden und am besten mit weichem Regenwasser. Noch mehr Tipps in diesem Beitrag.

Einen Garten anzulegen, heißt immer auch, viele Entscheidungen zu treffen. Das beginnt von Tag 1 an, doch viele Gartenliebhaber wissen auch, wie es später aussieht: Statt sich einfach auf der getanen Arbeit auszuruhen, werden immer wieder kleinere Veränderungen im Garten vorgenommen. Das macht die Anziehungskraft aus.


Ein Beispiel für etwas Neues in einem Garten, was sich viele Menschen gönnen wollen, ist ein Hochbeet. Es kann nicht nur gut aussehen, es ist praktisch und schützt vor Bodenfrost. Aber es ist nun einmal auch nicht exakt dasselbe wie ein normales Beet – speziell, was die Bewässerung angeht. Deshalb soll an dieser Stelle einmal vorgestellt werden, wie die Bewässerung gelingt, unter anderem mit IBC-Containern von Rekubik.de, die sogar mit integriertem Hochbeet geliefert werden können.

Viele gute Argumente für ein Hochbeet

Wer sich noch nicht ganz sicher ist, ob sich ein Hochbeet wirklich lohnt, der kennt wohl die vielen Vorteile noch nicht. Hochbeete sind beim Anlegen selbstverständlich etwas aufwändiger und ein bisschen Planung gehört schon dazu. Doch stehen sie erst einmal, dann sind sie richtige Helden des Gartens.

Das beginnt schon damit, dass man beim Arbeiten am Beet nicht in die Hocke gehen muss. Der Rücken wird entlastet. Aber damit nicht genug: Schnecken und Co. haben es nicht mehr so leicht, an das Gemüse zu gelangen. An einigen Holzarten verzweifeln Schnecken vollständig und geben auf. Ein weiterer Vorteil ist der Schutz vor Bodenfrost und die Nutzung der Wärme. Denn Gemüse wächst besonders gut, wenn es genug Wärme abbekommt – bei einem Hochbeet gibt es diese nicht nur von oben, auch die Seitenwände des Beetes werden erwärmt.

Tipp 1 – Die richtige Höhe wählen

Hochbeet Höhe
Die richtige Höhe ist entscheidend für rückenschonendes Arbeiten | © Patrizia Tilly / stock.adobe.com
Die Verlockung ist groß, mit stufenweise angeordneten Hochbeeten viel Platz zu sparen oder auch ein besonderes Konstrukt zu bauen. Das ist selbstverständlich erlaubt, muss aber auch realistisch betrachtet werden. Denn Hochbeete auf einer Höhe von unter einem Meter führen wieder dazu, dass eine gebückte Haltung eingenommen wird. Für Hochbeet-Neulinge, die sich noch unschlüssig sind, gibt es auf hochbeet-profis.at gute Tipps zur optimalen Höhe.

Außerdem wird die Bewässerung dadurch nicht unbedingt leichter – aber auch nicht unmöglich. Mithilfe von Tropfschläuchen, die an die Wasserquelle (dazu gleich mehr) angeschlossen sind, können Beete in jeglicher Höhe bewässert werden. Dies sollte bei der Planung bereits bedacht werden.

Tipp 2 – Regenwasser nutzen

Regenwasser auffangen
Regenwasser lässt sich hervorragend fürs Hochbeet nutzen | © Daniel Strautmann / stock.adobe.com
In einer trockenen Zeit auch mal Leitungswasser für die Bewässerung zu nutzen, ist kein Problem. Doch die Frage danach, welche Wasserart die bessere für die dauerhafte Bewässerung des Gartens ist, muss ganz klar mit Regenwasser beantwortet werden. Das beginnt schon damit, dass Regenwasser lediglich aufgefangen werden muss, kein Geld kostet und (der Umwelt zuliebe) somit auch viel Leitungswasser spart.

Mittels IBC-Container kann Regenwasser von allen Dächern problemlos aufgefangen werden. Es ist schonender für Pflanzen und Boden, da es den Säuregehalt nicht entscheidend verändert. Leitungswasser ist mit Mineralien angereichert, die sich im Boden absetzen können – in gewöhnlichen Beeten reguliert sich dies jedoch meist selbst und ist nicht schädlich. Bei Zimmerpflanzen und Hochbeeten ist dauerhaftes Gießen mit Leitungswasser hingegen problematisch.

Tipp 3 – Tropfbewässerung für Gärtner

Tröpfchenbewässerung Hochbeet
Effiziente Tröpfchenbewässerung im Hochbeet | © Alin / stock.adobe.com
Die Tropfbewässerung (auch: Tröpfchenbewässerung) ist ein extrem effektives Verfahren für die Hochbeet-Bewässerung. Ein Rohr oder ein Schlauch werden an den Container mit Regenwasser angeschlossen und in Richtung der Beete verlegt. Ein sogenannter Tropfer wird dann direkt im Wurzelbereich der Pflanzen platziert.

Für Hochbeete bedeutet das meist, dass noch eine Pumpe installiert werden muss, damit das Wasser die Höhe überwinden kann. Wer die recht komplizierte Konstruktion allerdings installiert hat, der kann sich anschließend zurücklehnen und weiß, dass das Wasser genau dort landet, wo es hingehört. Im industriellen Anbau von Gemüse und Wein ist dieses Verfahren bereits weit verbreitet, doch auch Privatgärten werden immer mehr mit dieser Technik ausgestattet.

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