Organischen Dünger selbst herstellen – so funktioniert’s!

organischer Dünger

Wer einen eigenen Garten besitzt weiß, Pflanzen können nur dann gut wachsen, wenn sie mit den entsprechenden Nährstoffen versorgt werden. Organisches Düngen stellt hier eine attraktive Alternative dar. Alles, was Sie hierzu brauchen, ist Kompost und das dazugehörige Basiswissen. Zusammenfassend geht es darum, den Boden mit ausreichend Nährstoffen zu versorgen, so dass ein gesunder Kreislauf entsteht. Egal, ob im Zusammenhang mit Obstbäumen oder der Rasenpflege: organisches Düngen zahlt sich so gut wie immer aus.

Organischer Dünger und seine Inhaltsstoffe

Die Bestandteile von organischem Dünger setzen sich aus tierischen und pflanzlichen Elementen zusammen. Oder anders: jeder Komposthaufen bildet die perfekte Basis für die natürliche Düngung. Der Kompost kann wahlweise noch durch weitere Bestandteile, wie:


  • Hornmehl
  • Hornspäne
  • Knochenmehl

ergänzt und an die Ansprüche der jeweiligen Pflanzen angepasst werden.

Die besondere Mischung der verschiedenen Inhaltsstoffe im Kompost wirkt sich positiv auf das Wachstum der entsprechenden Pflanzen aus. So handelt es sich bei Stickstoff, Kalium, Kalk und Magnesium um viele Hauptnährstoffe, die die Grundlage für ein gesundes Wachstum bilden. Das Resultat: die Triebe wachsen besser, das Zellgewebe wird gestärkt.

Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang jedoch auch, dass der Kompost nicht zum direkten Düngen des Bodens genutzt werden kann. Wichtig ist, dass die entsprechenden Bestandteile zunächst mit Hilfe von Wasser nutzbar gemacht werden. Eine letztendliche Verwertung der jeweiligen Nährstoffe kann so durchaus ein wenig mehr Zeit in Anspruch nehmen. Dafür erweist sich die letztendliche Wirkung als besonders nachhaltig.

Vorteile von organischem Dünger

Organischer Dünger bietet dem Gartenbesitzer viele Vorteile. Diese liegen unter anderem in:

  • einer vergleichsweise langen Wirkung
  • der Möglichkeit, auch Obst- und Gemüse düngen zu können
  • der Tatsache, dass mit Hilfe der organischen Dünger praktisch nicht „überdüngt“ werden kann
  • einer gleichmäßigen Nährstoffabgabe
  • einer hohen Pflanzenverträglichkeit
  • der Umweltfreundlichkeit

Klassische Basis von organischen Dünger: der Komposthaufen

Egal wie groß, das Anlegen eines Komposthaufens ist immer sinnvoll. Die Herstellung des beliebten organischen Düngers passiert damit quasi „nebenbei“ und nimmt nicht viel Mühe in Anspruch. Bitte beachten Sie im Zusammenhang mit der Herstellung jedoch folgende Aspekte:

  1. Bringen Sie ausschließlich biologisch-abbaubare Abfälle zum Kompost.
  2. Gekochte Essensreste und Fleisch gehören nicht in den Kompost!
  3. Mischen Sie Ihre biologischen Abfälle auch immer mit Laub und Reisig und verstreuen Sie ab und an ein wenig Kalkmehl.

Besonders wichtig ist es, den Kompost in regelmäßigen Abständen zu mischen. Nutzen Sie dazu eine Harke. Damit sorgen Sie nicht nur für eine ideale Belüftung, sondern auch für ein gesundes, biologisches Gleichgewicht.

Kuhmist als Alternative

Jeder, der in der Vergangenheit schon einmal Urlaub auf dem Bauernhof genossen hat, kennt den charakteristischen Geruch von organischem Dünger: dem Kuhmist. Dieser zeichnet sich unter anderem durch seinen ausgewogenen Nährstoffgehalt und seine positiven Einflüsse auf die Bodenstruktur aus.

Unerlässlich ist es, mit dem Düngen hier so lange zu warten, bis der Kuhmist einen bestimmten Reifegrad erreicht hat. Die Verwendung von Rottemist erweist sich in diesem Zusammenhang als besonders effektiv.

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