Sonnenschutz für Garten und Balkon

Sonnenschutz im Garten

Eine Terrasse oder ein Balkon ermöglichen Gartenliebhabern entspannte Stunden an der frischen Luft. Egal ob Kaffee trinken mit Freunden, das Liegen in der Sonne oder ein erholsames Schläfchen, bei gutem Wetter laden beide Örtlichkeiten zu einem längeren Verweilen ein. Neben gemütlichen Gartenmöbeln – wie Stühlen, Bänken und Liegen – sorgt auch ein guter Sonnenschutz für mehr Freude im Garten. Gerade im Sommer kann direkte Sonneneinstrahlung den Aufenthalt auf der Terrasse oder dem Balkon beeinträchtigen. Nicht nur die Temperaturen sind bisweilen unerträglich warm. Auch sollte die Gefahr von Sonnenbrand und Sonnenstich nicht unterschätzt werden.

Eine einfache und trotzdem wirkungsvolle Abhilfe schafft hier eine Markise. Befestigt an der Wand oder an der Decke sorgt sie für ausreichend Schatten und schützt bei leichtem Regen auch vor Feuchtigkeit. Markisen gibt es in ganz unterschiedlichen Ausführungen und Preisklassen. Die Art ist frei wählbar, sollte nur passen. Dank verschiedener Markisenstoffe können Sie diese gut auf die äußeren Begebenheiten abstimmen. So lässt sich der Stoff zum Beispiel passend zu Sitzkissen oder Tischdecken auswählen. Zusätzlich kann der Neigungswinkel dem jeweiligem Sonnenstand angepasst werden.


Montage und Bedienung der Markisen sind sehr einfach. Viele Modelle lassen sich manuell mit einer Kurbelstange auf- und zuziehen. Doch es gibt sie auch mit elektronischem Antrieb. Hier können Sie wählen zwischen Markisen, die sich per Knopfdruck ausfahren oder solchen, die sich per Funk über eine Fernsteuerung bedienen lassen. Spezielle Sensoren registrieren sogar, ob sich die Wetterverhältnisse ändern und fahren die Markise beispielsweise automatisch ein, sobald es anfängt heftig zu regnen oder zu stürmen. So bleibt der Stoff geschützt.

Unterschiedliche Markisenarten

Die einfachste und günstigste Markisenart ist die offene Gelenkarmmarkise. Der Markisenstoff ist bei diesem Modell um eine Tuchwelle gewickelt und lässt sich mithilfe von mindestens zwei Gelenkarmen ausziehen. Der Stoff und die Gelenkarme sind hier allerdings nicht durch eine Hülle geschützt. Sie sollte daher am besten für Standorte gewählt werden, an denen sie im zusammengerollten Zustand vor Wind und Regen geschützt ist.

Die Cassettenmarkise verfügt im Unterschied zur offenen Gelenkarmmarkise über eine Schutzhülle aus Aluminium, die den Markisenstoff und die Gelenkarme in geschlossenem Zustand komplett umschließt. Daher lässt sie sich auch gut in Bereichen einsetzen, die weniger witterungsgeschützt sind. In der Anschaffung gestaltet sie sich etwas teurer, dafür ist sie aber auch robuster und verfügt über eine hohe Lebensdauer.

Preislich in der Mitte angesiedelt sind die Hülsenmarkisen oder auch Halbcassettenmarkisen. Auch diese sind mit einer Aluminiumhülle ausgestattet. Diese umschließt allerdings nicht die Gelenkarme sondern nur den Stoff.

Eine Alternative zu den fest an der Wand montierten Sonnenschutzvorrichtungen bietet eine freistehende Markise. Diese besteht aus einer Stützvorrichtung, an der in der Regel zwei Cassettenmarkisen angebracht sind. Da sie flexibel einsetzbar ist, lassen sich auch Bereiche beschatten, die nicht direkt an einer Wand liegen, zum Beispiel eine Sitzecke im Garten oder ein Sandkasten.

Bildmaterial: © Dario Lo Presti – Fotolia.com

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