Wenn es draußen trist und grau ist, darf es drinnen ruhig bunt hergehen. Und zwar mit Anthurien. Sie bringen Farbe ins Spiel und das sogar auf eine elegante Art und Weise.
Kräftige Farben sind groß im Kommen! So kürten die Farbexperten des Trendprognoseunternehmens WGSN in Kooperation mit Coloro den blau-grünen Ton ‘Transformative Teal‘ bereits zur Farbe des Jahres 2026. Ebenso zählen sie ein intensives Fuchsia und ein grün getöntes Gelb zu den fünf Schlüsselfarben für die kommende Frühjahr/Sommer-Saison. Das zeigt: Der Trend des ‘All Beige‘-Einrichtungsstils neigt sich langsam dem Ende, stattdessen darf es laut und volltönig zugehen – gerne auch schon in diesem Herbst und Winter.
Draußen wird’s grau – drinnen gemütlich!

Während es draußen grau und eintönig ist, zeigt sich das Drinnen farbstark. Besonders gut lässt sich das mit Wandfarben und Tapeten umsetzen, aber auch Pflanzen geben dem Zuhause mit wenigen Handgriffen und kleinem Budget eindrucksvolle Farbakzente, vor allem in Kombination mit modernen Übertöpfen. Jetzt in der dunklen Jahreszeit bieten sich Anthurien wunderbar an. Die eleganten Exotinnen trumpfen auch in Herbst und Winter mit glänzenden Hochblättern auf, die es in einer breiten Palette intensiver Farben gibt.
Jedem bekannt und vielfach geliebt sind die roten Varianten. Sie wirken wie lackiert und erinnern – auch aufgrund ihrer Form – entfernt an Herzen. Daneben gibt es Anthurien in außergewöhnlichen Farben und auch Varianten im trendigen Fuchsia, in Weiß, Grün, Rosa oder mit faszinierendem Farbverlauf von Rot zu Braun. Der Kolben, der von dem Hochblatt elegant umgeben wird und die eigentlichen Blüten trägt, zeigt sich dabei manchmal im gleichen Ton und manchmal in einem deutlichen Kontrast.
Bei der Inszenierung mit den dekorativen Zimmerpflanzen können Sie gut auf eine Farbfamilie setzen, aber ebenso bewusst mit Kontrasten spielen. Eine Fuchsia-farbene Anthurie in senfgelben Übertöpfen (im Stil der Trendfarbe 2026 ‘Amber Haze‘) ergibt ein harmonisches Zusammenspiel aus Leuchtkraft, Wärme und Präsenz – während ein Arrangement aus verschiedenen grün-blauen Nuancen eine behaglichere Atmosphäre kreiert.
💡 Tipp:
Spannung und Tiefe lassen sich mit unterschiedlichen Materialien und Oberflächen bei den Übertöpfen schaffen. Wer mag, stellt ins Gesamtbild noch weitere Zimmerpflanzen, die zusätzliche für interessante Strukturen sorgen – zum Beispiel spitzer Bogenhanf, fedriges Farn oder die skulpturalen Blätter der Monstera. Rückt die Weihnachtszeit näher, setzen Kerzen im gleichen Ton stimmungsvolle Akzente und unterstreichen die trendige Farbkomposition.
Anthurienpflege im Herbst und Winter

Anthurien haben als Zimmerpflanzen keine Blühsaison. Sie zeigen ihre Hochblätter bei guter Pflege und richtigem Standort mehrere Monate lang und entwickeln immer wieder neue. Doch gerade während der Winterzeit bilden sie häufig weniger Hochblätter oder legen gar eine Blühpause ein. Der Grund: Lichtmangel und zu niedrige Temperaturen!
Menschen, die mit den schönen Gewächsen farbige Highlights in die Wohnung bringen möchten, rät die Stichting Promotie Anthurium, einer Stiftung niederländischer Züchter und Gärtner von Anthuriengärtnern, besonders auf diese beiden Faktoren zu achten. Das bedeutet: Um ihnen ausreichend Licht zukommen zu lassen, empfehlen sich Regale, Tische oder Sideboards in Nähe eines Ost- oder West-Fensters – aber ausschließlich in geheizten Räumen (mit Minimum 16 Grad Celsius, 18 bis 25 Grad Celsius wäre perfekt).
Zugluft sowie ein direkter Platz auf der kalten Fensterbank sollte besser vermieden werden, ebenso zu große Nähe zu einem Heizkörper. Denn trockene Luft vertragen die Gewächse ebenso wenig wie wir Menschen. Hier hilft ein feiner Sprühnebel aus zimmerwarmem, kalkfreiem Wasser, den Sie den Exotinnen hin und wieder gönnen. Wenn Sie nun noch ab und an mit einem Tuch die Blätter der Anthurien von Staub befreien und ihnen einmal pro Woche etwas Wasser geben, schaffen Sie eine optimale Umgebung für ein blütenstarkes Jahresende.
Weitere Informationen rund um die Anthurienpflege sowie Deko-Tipps gibt es auf www.anthuriuminfo.com.
Quelle: GPP











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