Die Kalanchoe: Urban Jungle mit erfrischendem Knaller

Kalanchoe
Die Kalanchoe - © Only Fabrizio - Fotolia.com

Ein Blick in Wohnmagazine oder die aktuelle Bloggerszene genügt, und es wird klar: Zimmerpflanzen erleben einen regelrechten Aufschwung. Überall grünt es – egal, ob in der Küche, dem Wohnzimmer oder dem Büro. Besonders die Generation Y – wie die Geburtenjahrgänge der frühen Achtziger bis zum Jahrtausendwechsel gerne genannt werden – verwandeln ihre eigenen vier Wände gerne in kleine grüne Oasen. Böse Zungen behaupten gar, sie seien geradezu verrückt nach Pflanzen, da dies die einfachste Art sei, Verantwortung zu übernehmen und Erfolge zu erzielen. Andere begründen die Pflanzenvernarrtheit dieser Generation mit einer Flucht aus der digitalen Welt hinein ins greifbare, lebendige Grüne oder dem instinktiven Wunsch nach Entschleunigung. Vielleicht liegt es aber auch schlicht und einfach daran, dass ein Raum durch Pflanzen freundlicher und gesünder wird.

Neuer Trend – Urban Jungle

Die Sehnsucht nach fernen Ländern, exotischen Gegenden und beeindruckenden Plätzen scheint bei dieser neuen Pflanzenliebe auch eine große Rolle zu spielen. Denn es geht nicht mehr nur um vereinzeltes Grün hier und da, sondern es wird auf Masse gesetzt. So viel wie möglich auf engstem Raum, ein Miniatur-Dschungel in der Stadt – das scheint das Ziel des Wohntrends „Urban Jungle“ zu sein, der immer mehr Anhänger findet.


Unkompliziert muss es sein

Da heißt es, Pflanzen zu wählen, die wenig Aufmerksamkeit benötigen, denn die Millennials – wie die Generation Y auch gerne genannt wird – möchten nicht an strikte und lange Gießzeiten gebunden sein. Sie bleiben gerne spontan. Ein ungeplanter Wochenendtrip sollte schon möglich sein, ohne dass das geliebte Grün bei der Rückkehr mit schlappen Blättern und herabhängender Blüte auf einen wartet. Die eigene kleine Pflanzenfamilie soll mit wenig Hege und Pflege glücklich machen und lebendig bleiben. Kakteen, Gummibäume, Sukkulenten, schön und gut, aber wer auf Farbe setzt, kommt an der fröhlichen Kalanchoe nicht vorbei.

Knalliges Farbspektakel mit der Kalanchoe

Völlig unkompliziert verlangt sie nur ein bis zwei Mal wöchentlich nach Wasser. Denn wie alle „Fettpflanzen“ kann sie es in ihren Blättern speichern und bei Bedarf darauf zurückgreifen: Spontanität verkraftet sie gut. Setzt man sie nach dem Motto des urbanen Urwalds zu mehreren auf engsten Raum zusammen, ergibt sich ein knalliges Farbspektakel. Ein intensives Rot neben einem zarten Rosa und kräftigem Orange – die Kalanchoe lässt trübe Herbststimmung gar nicht erst aufkommen und hilft urbanen Nomaden, sich in sommerliche, exotische Gegenden zu träumen. Vielleicht nach Madagaskar, nach Süd- und Südostafrika oder in die tropischen Gebiete Asiens – der Heimat der Kalanchoe.

Jeden Freiraum nutzen

Gerade in der Stadt sind die Wohnungen klein und Stellfläche ist rar. Eine einzelne Pflanze auf der Fensterbank und eine weitere auf dem Wohnzimmertisch erzeugen noch nicht den Eindruck eines urbanen Urwaldes. Auf der Suche nach neuen Möglichkeiten ist Kreativität gefragt. Und so erobern Kalanchoe nach und nach Hocker und Bänke, ganze Regale oder sogar die Zimmerdecke: Pflanzen im „Urban Jungle“ streben in die Höhe, erzeugen den Eindruck von schwebenden Gärten und blühenden Wandgemälden. Dabei bekommen traditionelle Blumentöpfe mächtig Konkurrenz. Denn auch Einmachgläser, Tassen, Dosen, Glühbirnen oder Baumwolltaschen werden bepflanzt. Keine Idee scheint zu skurril, um der eigenen Individualität Ausdruck zu verleihen. Gut, dass es die Kalanchoe in ganz unterschiedlichen Formen und Größen gibt – mit gefüllten und einfachen Blüten, ganz kleine Sorten bis hin zu den hoch hinausragenden Bells, die mit ihren lampionartigen Luftkissen beeindrucken. So kann beim Leben mit Pflanzen nach Lust und Laune experimentiert und kombiniert werden. Weitere Gestaltungsideen sind auf www.kalanchoe.nl/de zu finden.

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