Rittersporn im Garten – Tipps zu Standort und Pflege

Rittersporn Standort Pflege
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Rittersporn im Garten sieht wunderschön aus, kann aber auch einiges an Platz beanspruchen. Was Sie noch zur Pflege wissen sollten, erfahren Sie hier.

Wer sich mit Gartenstauden befasst, wird oft vergleichsweise früh mit dem Rittersporn konfrontiert. Diese zeichnen sich nicht nur durch ihre blauen Blüten, sondern auch ihre beachtliche Größe aus. Schätzungen zufolge existieren weltweit mehr als 300 Arten des Rittersporns. Viele stammen aus China. Für seine deutsche Herkunft ist der so genannte Acker-Rittersporn bekannt. Er wächst vor allem am Feldrain und braucht entsprechend einen besonders kalkhaltigen Boden und viel Sonne.


Optimale Bedingungen für den Rittersporn

Besonders wohl fühlt sich der klassische Rittersporn in einem vergleichsweise kühlen, eher feuchten Klima. Er braucht, um optimal gedeihen zu können, einen nährstoffreichen Boden. Rittersporne, die in Gärten wachsen stehen aufrecht und erreichen teilweise eine Höhe von 1,80 Meter. Die Blätter des Rittersporns erinnern an die Form einer Hand, sie weisen ein sattes Grün auf. Auch wenn Rittersporn sich im Allgemeinen eher durch eine blaue Farbe auszeichnet, treten einige Arten auch in lila in Erscheinung.

Rittersporn lila
Rittersporn in violett – © Jacky Jeannet – Fotolia.com
Der Rittersporn blüht im Sommer, meist Ende Juni. Daher wird er sowohl von Hobby- als auch von Profigärtnern auch gern mit verschiedenen Rosen kombiniert. Um hier im Gartenbeet einen besonders harmonischen Eindruck erzeugen zu können, ist es wichtig, die Stauden nur vereinzelt einzusetzen und die Pflanze so als besondere Highlights zu nutzen. Ansonsten wirkt ein Gartenbeet schnell überladen und die Faszination dieser besonderen Pflanze kann nicht optimal ausgespielt werden.

Pflege des Rittersporns im Garten

Ist der Rittersporn verwelkt, können Sie ihn circa zehn Zentimeter über dem Boden abschneiden. Danach kann er im Spätsommer wieder Blütenkerzen bilden. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass Sie nach dem Rückschneiden am besten Mineraldünger einsetzen. Gleichzeitig gilt es, für eine regelmäßige Bewässerung Sorge zu tragen.

Aufgrund der Tatsache, dass der Rittersporn – wie bereits erwähnt- eine beachtliche Höhe erreichen kann, ist es immer hilfreich, ihn mit einem (oder mehreren) Stäben zu unterstützen. Zudem ist ein nährstoffreicher Boden für den Rittersporn das A und O. Nutzen Sie hierfür am besten Kompost, um die Erde weiter anzureichern.

Ernst zu nehmende Gefahren für den Rittersporn im Gartenbeet

So groß Rittersporn ist, so anfällig sind sie auch, wenn es um Krankheiten geht. Vor allem dann, wenn der Rittersporn an einem eher trockenen Platz mit einer geringen Luftfeuchtigkeit steht, können hier schnell Probleme auftreten. Dementsprechend gilt es, vorzusorgen und sich für einen idealen Standort zu entscheiden.

Bleiben Sie auch immer aufmerksam, wenn es um einen Befall durch Schädlinge, vor allem Schnecken, geht. Genau diesen scheint der Rittersporn nämlich besonders gut zu schmecken.

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