Klatschmohn: Kleiner Steckbrief über die Mohnblume

Klatschmohn
© reichdernatur - Fotolia.com

Mohnblumen kennt man vom Feldrand oder von einer Wildblumenwiese. Aber auch im Garten lässt sich Mohn anpflanzen, denn die Blume ist sehr pflegeleicht.

Vielen Menschen ist der Klatschmohn auch unter dem Begriff „Wilder Mohn“ bekannt. Er charakterisiert sich nicht nur durch seine wunderschöne Farbe, sondern auch durch eine Höhe, die durchaus 80 Zentimeter erreichen kann. In vielen Gärten wird der Mohn als lebendiger Farbtupfer eingesetzt und erfreut sich entsprechend großer Beliebtheit. Doch nicht nur in Gärten ist diese robuste Pflanze vertreten. Auch auf Wiesen gedeiht der Wilde Mohn prächtig. Einzelne Vertreter sind hier nur vergleichsweise selten zu finden. Vielmehr tritt der Mohn oft in großen Mengen in Erscheinung. Den Höhepunkt seiner Beliebtheit erreichte der Mohn im Jahr 2017 als er zur „Blume des Jahres“ ernannt wurde.


Wissenswertes über den Mohn

Zwischen Mai und September blüht der Mohn und wartet unter anderem mit Blühten auf, die einen Durchmesser von bis zu zehn Zentimetern erreichen können. Charakteristischerweise fallen die Blüten jedoch in der Regel nach spätestens zwei Tagen ab. Aufgrund der Tatsache, dass sich im Inneren der Pflanze so viele Samen befinden, bleiben die Mohnfelder immer prall gefüllt. Ein weiterer Vorteil der Pflanze ist, dass sie sich als weitestgehend resistent gegenüber Temperaturen bis -15 °C erweist.

Was ist beim Anpflanzen von Mohn zu beachten?

Wildblumen Wiese
© S.H.exclusiv – Fotolia.com
Mohn wächst in der Sonne am besten. Das Anpflanzen geschieht im Frühjahr bzw. im Herbst auf einem gut durchlässigen Boden. Wer über einen Komposthaufen verfügt, kann die entsprechende Erde beim Anpflanzen des Mohns verwenden. Besonders ansprechend wirkt Mohn im Garten, wenn er mit anderen Pflanzen kombiniert wird. So bietet es sich beispielsweise an, Wildblumen mit Mohn zu mischen, um ein besonders harmonisches Bild zu erzeugen. Hierbei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Mohnblumenpflege im Alltag

Wer möchte, kann den Mohn, nachdem er geblüht hat, stehenlassen und so im Rahmen der Selbstaussaat nutzen. Eine andere Alternative stellt es dar, den verblühten Mohn im Herbst komplett zu entfernen und auf dem Komposthaufen zu entsorgen. Einen besonderer Vorteil der Mohnpflanzen ist es, dass diese keine großen Ansprüche stellen, wenn es um den Bereich der Pflege geht. Im Gegenteil! So müssen die Pflanzen beispielsweise nicht gedüngt werden. Dennoch brauchen sie regelmäßig Wasser.

Mehr Mohn? Kein Problem dank Vermehrung!

Wer seinen Mohn im Garten vollkommen unkompliziert vermehren möchte, nutzt einfach den Samen der bestehenden Pflanzen.

Hier gilt: dann, wenn die Samen braun sind (und trocken), werden sie aus der Mohnpflanze entfernt und neu im Garten ausgesät.

Achten Sie in diesem Zusammenhang immer darauf, den Pflanzen ausreichend Platz zu geben und die Samen so zu verteilen, wie die Pflanzen später wachsen sollen. Hierbei kann es -je nach Idealvorstellung- durchaus sinnvoll sein, breitflächig auszusäen und den Mohn durch andere Pflanzen, beispielsweise Kornblumen, zu unterbrechen. Wurden die Samen nach Wunsch verteilt, werden sie in die Erde eingearbeitet (am besten mit einer Harke). Danach ist es wichtig, die entsprechenden Areale regelmäßig zu bewässern.

Fazit
Bei Mohnblumen handelt es sich nicht nur um unglaublich schöne, sondern auch unkomplizierte Blumen. Sie zeigen sich resistent gegenüber niedrigen Temperaturen, lassen sich leicht vermehren und stellen keine hohen Pflegeansprüche. Mohnblumen sind ideale Lösung für alle, die in ihrem Garten für bunte Farbtupfer und ein besonders natürliches Flair sorgen möchten.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

(Ihr Kommentar erscheint erst nach einer kurzen Prüfung)