Vorteile von Komposterde genau erklärt

Komposterde Vorteile
Vorteile von Komposterde © airborne77 - Fotolia.com

Viele Hobbygärtner möchten schon nach den ersten Tagen der Nutzung nicht mehr auf ihn verzichten: der Komposthaufen scheint beliebter denn je zu sein. Doch worin liegen eigentlich seine Vorteile?

Fest steht: mit ein wenig Basiswissen ist es einfacher als gedacht, auch im eigenen Garten ein solches Konstrukt anzulegen. Auch das Prinzip der Haufen ist schnell erklärt: die Nutzer sammeln hier ausschließlich organisches Material, wie beispielsweise:


  • Gartenabfälle
  • bestimmte Reste aus der Küche.

Würmer, Pilze und Bakterien sorgen dann dafür, dass sich dieses biologische Gemisch wieder in Erde zurück verwandelt. Das Procedere erinnert an das normale Vorgehen der Natur. Hier werden beispielsweise Pflanzen, die abgestorben sind auch nach und nach von Tieren und anderen Kleinstorganismen zersetzt. Das Resultat: der Boden wird mit allerlei wichtigen Nährstoffen versorgt.

Warum sollte überhaupt kompostiert werden?

Jeder, der einen Garten bewirtschaftet, greift in dessen Ökosystem ein. Sobald Gemüse und Co. beispielsweise geerntet werden, werden Teile der jeweiligen Pflanzen entfernt. Die Folge: der Boden verliert an Nährstoffen. Diese gilt es, durch die richtige Technik wieder zu ersetzen.

Das Kompostieren und seine Vorteile im Detail

Wer sich fertige Komposterde anschaut, sieht nicht einmal ansatzweise die hochwertigen Inhaltsstoffe, die hier enthalten sind. Im Inneren befinden sich Millionen von kleinen Lebewesen bzw. Mikroorganismen, die dabei helfen können, den Boden noch nährstoffreicher zu machen.

Wird hier konsequent und zielgerichtet gearbeitet, kann die Struktur des Bodens von Grund auf verbessert werden. Die Folge: wichtige Bestandteile und Nährstoffe werden besser und länger gespeichert und bei Bedarf abgerufen. Ein weiterer Vorteil: die wertvolle Komposterde kann sowohl in Kombination mit einem eher sandigen Boden, als auch mit der lehmigen bzw. schweren Variante kombiniert werden. Mit Hinblick auf letztere bietet sich hier unter anderem der Vorteil, dass die eher zähen Böden noch ein wenig lockerer werden.

Kompost Küchenabfall
Ideal zum Kompostieren: Gemüseschalen – und reste – © highwaystarz – Fotolia.com
Wer regelmäßig und nachhaltig kompostiert, profitiert in vielerlei Hinsicht. Unter anderem davon, dass:

  • Sie Ihre Garten- und Küchenabfälle noch einfacher und unkomplizierter als ohnehin schon entsorgen können.
  • Sie sich einen Teil des Geldes sparen, das Sie ansonsten für Düngemittel aus dem Fachhandel ausgegeben hätten.
  • Der Komposthaufen nicht viel Platz benötigt und damit auch (in der Regel) in jedem kleineren Garten aufgestellt und betrieben werden kann.

Zudem schützen bzw. unterstützen Sie die Umwelt und werden parallel dazu mit einem vergleichsweise geringen Arbeitsaufwand konfrontiert. Sie erschaffen stattdessen quasi einen Lebensraum im Lebensraum und verfügen über einen nicht enden wollenden Speicher an nützlicher Erde bzw. Humus, die/ den Sie genau dort einsetzen können, wo er final gebraucht wird.

Wichtig ist es dennoch, beim Kompostieren auf gewisse Regeln zu achten und ausschließlich die Abfälle auf dem Haufen zu lagern, die hier auch hingehören. So haben beispielsweise Verpackungen und verschimmelte Küchenabfälle nichts auf dem Kompost zu suchen. Wer an dieser Stelle nachlässig handelt, riskiert, dass er das komplette Konstrukt von neu an aufbauen muss.

Ein erstes Anzeichen dafür, dass mit Ihrem Komposthaufen etwas nicht stimmen könnte, ist ein unangenehmer Geruch. Klar: die Mischung aus neuer Erde und Abfällen riecht. Jedoch – im Normalfall – noch immer so, dass es noch angenehm erscheint. Wer hier besonders empfindlich ist, sollte seinen Komposthaufen am besten am Rande des Gartens und eventuell windgeschützt aufbauen.

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