Wir bleiben zu Hause – jetzt ist Zeit für den Garten!

Wir bleiben zu Hause
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Das die Corona-Pandemie uns momentan zwingt zu Hause zu bleiben, kann man auch als Chance sehen, denn jetzt haben wir Zeit für den Garten.

Alle Geschäftstermine gecancelt. Wer kann, arbeitet im Home-Office. Auch die Kinder bleiben zuhause. Zu den Großeltern sollen sie aus verständlichen Gründen nicht. Schwimmbäder sind geschlossen. Spielplätze sollen gemieden werden. Sportvereine setzen das Training aus. Die Abende sind lang ohne Theater, Kino, Restaurantbesuche und Freunde. Die Corona-Krise stellt uns alle auf eine harte Probe. Sorgen um die Risikogruppen werden groß – jeder kennt Menschen, die alt oder krank sind – und auch uns selber beobachten wir nun genauer. Jeder Räusperer bringt ein Fragezeichen mit sich. Die Nachrichtenlage überschlägt sich und es scheint erst der Anfang zu sein. Wir wissen nicht, wann die Phase der auf ein Minimum reduzierten Sozialkontakte wieder endet. Aber uns ist klar: Aus dieser Krise kommt keiner alleine heraus, das schaffen wir nur gemeinsam! Dann, wenn alle Rücksicht nehmen, wenn sich alle zurückziehen und Sozialkontakte auf ein Minimum beschränken.


Der Garten wartet schon!

Nutzen wir also den zwangsweise verordneten Rückzug, die Entschleunigung und Ruhe und machen das Beste daraus. Wie? Vorschlag: Besinnen wir uns auf das, was gerade möglich ist und das, was uns gut tut … zum Beispiel auf den Garten, der uns schon erwartet. Das Wetter ist frühlingshaft, die Magnolien blühen und in den Beeten regt sich viel. Nutzen wir die wärmeren Temperaturen und bewaffnen wir uns mit Hacke, Schippchen, Schere. Machen wir uns an die Arbeit!

➔ Es gibt genug zu tun

Jeder kann für sich in diesen Wochen seine eigene Gartentherapieerfahrung machen. Aufräumen, putzen, fegen, schrubben – all dies sind wunderbare Tätigkeiten, um den Kopf klar zu kriegen und sich zu bewegen, denn das Fitnessstudio ist ja auch geschlossen. Jetzt können wir in Ruhe Pläne machen, wie der Garten oder die Terrasse im Sommer aussehen soll, und dafür die Grundlage schaffen! Denn wer weiß, vielleicht sieht das Urlaubsverhalten in diesem Jahr ja mal ganz anders aus? Vielleicht wird es keine Flugreise an fremde, exotische Strände geben, sondern stattdessen Entspannung im eigenen grünen Reich? Wäre doch auch schön!

➔ Jede Gartenarbeit wird belohnt

Wer sich jetzt um seinen Garten kümmert, tut sich selbst viel Gutes. Und er schafft eine hoffnungsvolle Voraussicht. Denn der Sommer liegt noch vor uns und mit etwas Arbeit im Jetzt wird er schön und beschert Glücksgefühle! Packen wir es also an und bereiten unseren privaten Blütensommer vor. Es mag biedermeierlich spießig klingen, aber wer sich kreativ mit Veränderungen in der eigenen Wohnung oder dem eigenen Garten befasst, fühlt sich abends garantiert besser als nach einem Tag mit Dauerstreaming. Statt Serienkoller: Machen wir es uns zu Hause schön! Und wenn sich der Rücken vom Bücken bemerkbar macht, dann hilft die abendliche Ruhe auf dem Sofa mit einem Buch oder ein schönes Abendessen liebevoll zubereitet.

➔ Freude verschenken mit Blumen

Blumenstrauß Tulpen
Foto: GPP. – Machen wir es uns zu Hause schön, drinnen und draußen, und sorgen so für natürliche Glücksgefühle in dieser aufwühlenden Zeit!
Was garantiert auch die Stimmung hebt, ist ein dicker Blumenstrauß auf dem Wohnzimmertisch, einfach so. Ja, jetzt erst recht! Wir sparen so viel, weil wir nicht ausgehen, und verbringen so viel Zeit zuhause, warum sollten wir es uns dort also nicht so schön wie möglich machen? Wir für uns! Ich für mich. Und vergessen wir dabei die Menschen in unserem Umfeld nicht. Auch die ältere Nachbarin, für die wir einkaufen, weil sie es eben nicht risikofrei kann, freut sich garantiert, wenn neben den Besorgungen eine blühende Überraschung liegt. Da ist große Freude garantiert und die steigert ja bekanntlich die Abwehrkräfte!

Quelle: GPP

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