Ziergarten planen und vorbereiten

Ziergarten anlegen Tipps
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Wann macht es schon mehr Spaß, sich Gedanken über die Neugestaltung des eigenen Gartens zu machen, als im Frühling? Besonders beliebt ist in diesem Zusammenhang das Anlegen eines Ziergartens. Dieser begeistert dann durch das ganze Jahr hinweg mit seinem charakteristischen Aussehen und individuellen Gestaltungsmöglichkeiten. Die Anzahl der Pflanzen, die im Ziergarten verwendet werden können, ist groß. Wichtig ist es daher immer, spezielle Eigenheiten zu berücksichtigen und nicht wahllos vorzugehen.

Wie soll Ihr Ziergarten aussehen?

Damit der Ziergarten am Ende selbstverständlich auch mit Hinblick auf die dargebotene Optik überzeugen kann, ist es wichtig, sich im Vorfeld Gedanken über das angestrebte Endergebnis zu machen. Vor allem die Anordnung spielt in diesem Zusammenhang eine große Rolle. Immerhin sollen alle Pflanzen ideal zur Geltung kommen und nicht von anderen Gewächsen verdeckt werden.


Übrigens: das Anlegen eines Ziergartens ist nicht nur für passionierte Profis relevant. Vielmehr lassen sich auch pflegeleichte Gewächse in einen Ziergarten integrieren. Zu den bewährten Klassikern gehören hier beispielsweise Zwiebelgewächse. Bei diesen Exemplaren reicht es in der Regel schon, die betreffenden Pflanzen regelmäßig zu gießen und Unkraut und abgestorbene Blätter zu entfernen.

Von Frühling bis Winter – ein bunter Ziergarten

Wer sich das ganze Jahr über einen bunten Ziergarten freuen möchte, sollte entsprechend pflanzen. Im Frühjahr sind es hier vor allem die Schneeglöckchen und Veilchen, die für die nötige Abwechslung sorgen. Im Sommer wirkt der Ziergarten hingegen mit Sommerhyazinthen und Lilien besonders ansprechend. Im Herbst spielen vor allem die Astern und Dahlien eine Rolle. Wenn die Temperaturen dann kälter werden, ist Zeit für die immergrünen Sträucher.

Weitere Tipps zum Anlegen eines Ziergartens

Ziergarten Blumen
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Ein Ziergarten sollte nicht nur schön aussehen, sondern auch die hohen Ansprüche seiner Nutzer erfüllen.

Achten Sie daher unter anderem auch darauf, dass:

  • die blühenden Pflanzen so gewählt werden, dass sie zusammen blühen. Somit erzielen Sie einen besonders ansprechenden Effekt.
  • Sie Nützlingen ausreichend Raum für Rückzugsmöglichkeiten bieten.
  • Sie Blumen einsetzen, die beispielsweise Schmetterlinge anlocken. Deren „Besuch“ sorgt immer für ein besonders harmonisches Bild.
  • Sie -falls es der Platz zulässt- einen Gartenteich an den Rand des Ziergartens (oder in den Ziergarten selbst) integrieren.

Generell sind beim Anlegen eines Ziergartens selbstverständlich der Fantasie keine Grenzen gesetzt. In diesem Zusammenhang sollten beispielsweise auch die Möglichkeiten individueller Dekoaccessoires nicht unterschätzt werden. Achten Sie hierbei jedoch auch immer auf eine sichere Befestigung und entscheiden Sie sich am besten für wetterfeste Deko.

Übrigens: seit einiger Zeit ist zu beobachten, dass die Grenzen zwischen Zier- und Nutzgarten immer mehr verschwimmen. So müssen Sie sich keineswegs für lediglich eine der beiden genannten Varianten entscheiden. Vielmehr ist es möglich, in Ihrem Garten beispielsweise einen Zier- und einen Nutzgartenbereich zu schaffen. Dies bietet Ihnen den Vorteil, sich einerseits in eine echte, ganzjährige Wohlfühloase zurückziehen zu können und andererseits von selbstgeerntetem Obst und Gemüse zu profitieren.

Gerade dann jedoch, wenn Sie in diesem Frühjahr erst damit beginnen, sich einen Ziergarten im heimischen Garten „einzurichten“, ist es wichtig, sich über die idealen Anpflanz- und Aussaatzeiten der entsprechenden Pflanzen zu informieren. So können Rosen beispielsweise auch noch im Frühjahr ausgesät werden, während die Aussaat der Primeln Mitte März erfolgt. Mit der Aussaat der Stiefmütterchen sollten Sie definitiv bis zum Mai warten.

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