Gräser als Bodendecker und Sichtschutz

Gartengestaltung Gräser
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Gräser eignen sich nicht nur gut als Bodendecker, sie können auch einen filigranen Sichtschutz bieten – es kommt jeweils auf die Höhe an.

Wer sich einmal etwas näher mit Gräsern beschäftigt, wird staunen, wie vielfältig das Sortiment ist – es reicht von bodendeckenden Kissen bis zu imposanten Sorten, die sich mit hohen fedrigen Rispen schmücken. Kein Wunder, dass Gräser bei der Gartengestaltung immer beliebter werden.


Bodendeckende Gräser für den Vorgarten

Gräser Bodendecker
Foto: elegrass. – Als Bodendecker sind viele Gräser ideal: Sie sind äußerst genügsam, pflegeleicht und lassen Unkräutern kaum Platz sich auszubreiten. Mit ihnen sieht jede Fläche attraktiv und lebendig aus.
Viele Gartenbesitzer setzen sie aber nicht nur aus optischen, sondern auch aus ganz praktischen Gründen ein. So sind gerade für Vorgärten immergrüne, bodendeckende Gräser ideal, denn sie lassen die paar Quadratmeter vor dem Haus zum einen attraktiv und lebendig aussehen, zum anderen sind sie äußerst genügsam, pflegeleicht und lassen Unkräutern kaum Platz sich auszubreiten.

Reizvolle Gartenbilder mit Gräsern

Auch jetzt im Winter, selbst wenn die Halme trocken und abgestorben sind, bieten viele Gräser zudem Vögeln, Kleinsäugern und Insekten Versteckmöglichkeiten und Nahrung. Reizvolle Gartenbilder entstehen übrigens, wenn man Gräser mit kleinen Gehölzen, bunt blühenden Stauden oder Zwiebelblumen kombiniert.

Anders als die grauen Schottergärten, die sich in den letzten Jahren in vielen Neubausiedlungen ausgebreitet haben, leistet man mit einer so gestalteten Fläche sogar einen kleinen Beitrag für den Klima- und Umweltschutz.

Gräser als filigraner Sichtschutz

Gräser Sichtschutz
Foto: elegrass. – Für ein paar Monate im Jahr können hochwachsende Gräser einen filigranen Sichtschutz bieten, der sich sanft im Wind wiegt.
Manche Gräser erreichen im Laufe des Jahres eine sehr beachtliche Höhe. Als Sichtschutz im Garten eignen sich die meisten Arten und Sorten jedoch nur bedingt. Der Grund: Nach dem Winter sollten die trockenen Halme bis dicht über dem Boden zurückgeschnitten werden. Dann können sich die Pflanzen im neuen Jahr wieder zur vollen Schönheit und Größe entwickeln. Das dauert allerdings etwas.

Gräser sind Spätentwickler und viele erreichen ihre finale Wuchshöhe erst im Laufe des Sommers. Dann bieten sie einige Monate lang einen filigranen Sichtschutz, der sich sanft im Wind wiegt. Die Pflanzzeit für die meisten Gräser ist im zeitigen Frühjahr. Aber jetzt ist die beste Zeit, sich mit dem Garten im nächsten Jahr zu befassen, Bücher zu wälzen und Pläne zu machen. Gräser sind ein weites Feld, da gibt es viel zu entdecken.

Quelle: elegrass

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