Englischer Lavendel – im März ist Pflanzzeit

Englischer Lavendel
Foto: Helix. - Das Downderry-Sortiment überzeugt mit einer breiten Palette an Farben: Neben dem typischen Lila gibt es auch weiße, rosafarbene, violette oder sogar hellblaue Blüten.

Englischer Lavendel, nicht nur in Lila erhältlich, sollte möglichst großflächig gepflanzt werden, damit er seine volle Wirkung entfalten kann.

Bei Lavendel denken wir an intensives Lila und herrlichen Duft. Wir stellen uns vor, wie Bienen von Blüte zu Blüte fliegen und kommen direkt in Sommerstimmung. Tatsächlich ist der Halbstrauch momentan aber weit von den Bildern in unserem Kopf entfernt. Noch sind die Pflanzen blütenlos, ihre Blätter schlicht grün oder sogar silbrig-grau. Der frühe, samtige Lavendel gibt dem Garten Struktur und Farbe – wenn auch auf dezente Weise. Wurde er flächendeckend gepflanzt, überzeugt er als dichter Teppich. Aber auch als Beet- oder Weggrenze hat er schon jetzt einen eleganten Auftritt.


Vor dem Austrieb pflanzen

Wer noch keinen Lavendel in seinem Garten hat, für den ist jetzt der beste Zeitpunkt, das zu ändern. Denn was viele nicht wissen: Der Halbstrauch sollte idealerweise im blütenlosen Zustand transportiert und gepflanzt werden. „Viele Gartencenter oder Supermärkte bieten Lavendel erst an, wenn er bereits in voller Blüte steht. Das intensive Lila verlockt die meisten Kunden natürlich eher zum Kauf, als schlichte grüne oder graue Blätter“, erklärt Hans Müller, Geschäftsführer von Helix Pflanzen. „Sobald der Lavendel jedoch Knospen treibt, ist er erheblich empfindlicher. Um beste Qualität gewährleisten zu können, versenden wir unseren Lavendel daher schon ab Anfang April, also noch vor der Blüte, zu unseren Kunden direkt nach Hause.“

Lavendel – längst nicht nur Lila

Über 25 verschiedene Lavendel bietet der Fachmann auf seinem Webshop zum Bestellen an. Sie stammen aus der Züchtung des britischen Simon Charlesworth aus Kent und sind auch als „Downderry Lavendel“ bekannt. Vermehrt und kultiviert werden sie hierzulande in den Helix-Gärtnereien – allerdings ausschließlich die winterharten Sorten, die sich bereits über Jahre im deutschen Klima bewährt haben. Darüber hinaus überzeugt das Downderry-Sortiment mit einer breiten Palette an Farben und Formen. Neben dem typischen Lila gibt es auch weiße, rosafarbene, violette oder sogar hellblaue Blüten. Einige Sorten erreichen gerade einmal eine Höhe von 30 Zentimetern (‚Miss Muffet‘), andere werden fast einen Meter hoch (‚Sussex‘). Manche wachsen besonders kompakt (‚Cedar Blue‘), andere duften besonders intensiv (‚Heavenly Scent‘).

Großflächig wirkt Lavendel am besten

Lavendel Vorgarten
Foto: Helix. – Mit seinem intensiven Duft und den lila Blüten verbreitet englischer Lavendel Sommerstimmung im (Vor-)Garten.
„Am besten kommt Lavendel zur Geltung, wenn man ihn großflächig pflanzt, beispielsweise im Vorgarten oder an einem Hang, entlang der Hauswand oder rings um die Terrasse“, rät Müller. „Bewährt haben sich die Kombinationen mit Allium, Mohn, Rosen oder Storchschnabel. Im Zusammenspiel mit zartem Lampenputzergras entsteht ein interessanter Kontrast.“ Wichtig ist, dass man einen sonnigen Standort mit durchlässigem Boden hat. Fühlt sich der Halbstrauch wohl, erfreut er viele Jahre, ja sogar Jahrzehnte – bis zu 20 Jahre alt kann Lavendel werden.

Damit er während dieser Zeit nicht verholzt, ist ein regelmäßiger Rückschnitt wichtig: Nach der Blüte im Sommer und im Frühjahr vor dem neuen Austrieb. Weitere Informationen und ein breites Sortiment des englischen Lavendels in Gärtnerqualität gibt es auf www.helix-pflanzen.de.

Quelle: Helix

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