Wühlmäuse bekämpfen: So werden Sie die Plagegeister los!

Wühlmaus bekämpfen
Wühlmäuse sehen unschuldig aus, können aber im Garten enormen Schaden anrichten - © creativenature.nl / stock.adobe.com

Wühlmäuse machen sich unbemerkt in unseren Gärten breit und können dort großen Schaden anrichten. Wir zeigen, wie Sie sie wieder los werden.

Wühlmäuse mögen durchaus possierlich aussehen, gehören jedoch zu den lebendig gewordenen Alpträumen vieler Hobby- und Profigärtner. Auffällig werden sie in erster Linie durch die Erdhügel und zerstörte Pflanzen. Hat ein solches Tier einen Garten erst einmal erobert, kann es schwer werden, dieses Problem vergleichsweise schnell wieder zu lösen.


Wichtig ist es nun nicht nur, die Wühlmaus vom Maulwurf unterscheiden zu können, sondern auch zu wissen, welche (langfristigen) Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Immerhin soll der Garten dauerhaft „wühlmausfrei“ bleiben.

Grundinfos zur Wühlmaus

Bei einer Wühlmaus handelt es sich um eine vergleichsweise große Maus, die eine Länge von circa 20 Zentimetern erreichen kann. Mit Hinblick auf die Fellfarben bewegen sich die Nuancen zwischen verschiedenen Beige- und Brauntönen.

Im Gegensatz zu vielen anderen Nagern ist die Wühlmaus übrigens nicht nachtaktiv und hält auch keinen Winterschlaf. So muss über das ganze Jahr hinweg mit Ihrer „Arbeit“ gerechnet werden. Zudem verfügen Wühlmäuse über einen durchaus gesunden Appetit und fressen unter anderem Knollen, Wurzeln und verschiedene Gemüsearten.

Im Unterschied zum Maulwurf sind die Hügelchen von Wühlmäusen in der Regel kleiner und treten seltener nach außen in Erscheinung. Dafür vermehren sich die Mäuse unglaublich schnell, so dass es „die eine Wühlmaus“ im Garten nur selten gibt. Oft hat sich hier schon eine regelrechte Population angesammelt, bevor die Auswirkungen richtig bewusst werden können.

Der Kampf gegen die Wühlmaus: diese Optionen stehen zur Verfügung

Wühlmaus im Garten
Gänge der Wühlmaus auf einer Rasenfläche – © Tunatura / stock.adobe.com

Wer Wühlmäuse in seinem Garten ausfindig gemacht hat, hat verschiedene Möglichkeiten, diese zu bekämpfen. Im Folgenden sollen die gängigsten Methoden eingegangen werden.

➡ Röhrenfallen
Hier werden die Tiere nicht getötet. Vielmehr wird diese Falle in den Gängen der Wühlmäuse platziert. Die an der Falle angebrachten Türen können nur in eine Richtung – nämlich nach innen hin – geöffnet werden. Ist eine Wühlmaus hineingelaufen, kommt sie nicht mehr heraus und kann vom Gartenbesitzer an anderer Stelle ausgesetzt werden.

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➡ Schussfallen
Eine Schussfalle arbeitet auf der Basis von Überdruck, den sie in den Gängen der Mäuse erzeugt. So werden die Lungen der Tiere angegriffen und die Wühlmäuse sterben.

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➡ Begasen
Diese Technik sollten nur Profis anwenden. Denn hierbei werden mit Spezialgerätschaften verschiedene Gase in die Gänge transportiert, die die Tiere töten.

Übrigens: im Zusammenhang mit der Wühlmausbekämpfung im Garten werden oft auch Giftköder genutzt. Deren Erfolg ist jedoch selbstverständlich vor allem vom Fressverhalten der Tiere abhängig. Nicht alle Wühlmäuse fallen auf diesen „Trick“ herein, so dass die oben genannten Methoden oft effektiver sind.

Tipp: Auch wenn eine Wühlmauspopulation im Garten natürlich immer sofort nach ihrem Entdecken bekämpft werden sollte, so ist das entsprechende Vorgehen in der Regel vor allem im Winter optimal umsetzbar. Denn: bei kalten Temperaturen pflanzen sich die Tiere vergleichsweise selten fort, so dass den Auswirkungen einer Plage besser entgegengetreten werden kann.

Noch besser als bekämpfen: der Wühlmaus im Garten vorbeugen

Wühlmaus Barriere
Drahzaun hält Wühlmaus aus Garten fern – © Tunatura / stock.adobe.com

Um Wühlmäuse auf dem eigenen Grundstück überhaupt nicht erst bekämpfen zu müssen, ist es natürlich am sinnvollsten, diesen vorzubeugen. Besonders praktisch ist in diesem Zusammenhang der Einbau einer kleinmaschigen Drahtbarriere, um zu verhindern, dass die Tiere eventuell ihren Weg vom Nachbargrundstück in den eigenen Garten finden. Die Barriere sollte übrigens nicht nur unter-, sondern auch oberirdisch verlaufen. Denn Wühlmäuse sind, was die Arten des Eindringens in einen Garten angeht, mitunter unglaublich flexibel und passen sich an die jeweiligen Gegebenheiten an.

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Tipp: Beim Einbringen der Barriere in den Boden müssen Sie beachten, dass Wühlmäuse ihre Gänge in bis zu einem Meter Tiefe graben. Oberirdisch sollten Sie beachten, dass die Mäuse über die Barriere klettern können. Daher ist es ratsam, sie in Richtung des Nachbargrundstücks ein wenig nach unten biegen, damit die Mäuse daran nicht hinauf klettern können.

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