Aussaaten für den Frühling vorbereiten – so wird’s gemacht!

Aussaat vorbereiten
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Wenn die Temperaturen Ende Februar/ Anfang März (zumindest langsam) wieder steigen, ist die perfekte Zeit, um sich um die Vorbereitung der Gartenbeete für das Aussäen zu kümmern. Generell gilt natürlich, dass für den Erfolg einer Ernte nicht nur die pünktliche Aussaat, sondern auch die ideale Lage des Beetes eine tragende Rolle spielt. Sollten Sie also noch keinen festen Platz gewählt haben, entscheiden Sie sich immer für eine sonnige Lage bzw. einen Bereich, der zumindest im Halbschatten liegt.

Sorgen Sie für Abwechslung

Abwechslung ist im Garten nicht nur im Zusammenhang mit bunten Farben und verschiedenartigen Gewächsen wichtig. Auch dann, wenn Sie sich in Ihrem Beet beispielsweise im letzten Jahr für eine der starkzehrenden Pflanzen entschieden haben, sollten Sie dieses Jahr eine Alternative nutzen. Bevor Sie dann die Saaten verteilen, ist es auch sinnvoll, sich einen kleinen Plan zu erstellen. Welche Pflanzen sollen wo wachsen und sind wirklich alle Bereiche des Beetes gut zu erreichen? Sollten Sie über ein vergleichsweise großes Beet verfügen, ist es hier immer sinnvoll, mit größeren, flachen Steinen zu arbeiten und einen „Weg“ zu schaffen.


So bereiten Sie Boden und Aussaat effektiv vor

Wer sich im Sommer über bunte Farben und einen beachtlichen Wuchs seiner Pflanzen freuen möchte, sollte auf hochwertige Saaten und perfekte Bodenvoraussetzungen bauen. Beachten Sie daher immer, dass das Beet von Unkraut befreit wurde und die Erde von lockerer Konsistenz ist. Auch das Düngen hat sich -je nach Pflanzen- bzw. Gemüse- oder Obstart- bewährt. Hier gelten individuelle Richtwerte, die an die Gewächse im Beet angepasst werden müssen.

Der Unterschied zwischen Licht- und Dunkelkeimern

Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei Dunkelkeimern um die Aussaaten, die direkt in die Erde gelegt und dann wieder bedeckt werden. Lichtkeimer hingegen brauchen das Licht und dürfen lediglich leicht auf der Erde angedrückt werden. Bei Letzteren ist natürlich dafür zu sorgen, dass die Keime nicht durch den Wind abgetragen werden. Die entsprechenden Pflanzen stehen daher am besten im windgeschützten Bereich des Gartens. Auch der Einsatz einer Vogelscheuche kann hier durchaus sinnvoll sein, damit die Samen nicht von den Tieren vergleichsweise schnell wieder weggepickt werden.

Pflanzen Sie nicht „irgendwas“

Beim Bepflanzen bzw. Aussäen in einem Beet handelt es sich keineswegs um eine reine Geschmacksfrage. Vielmehr existieren durchaus besondere Konstellationen, die für einen besonders erfolgversprechenden Effekt sorgen. Das Anlegen von Mischkulturen hat sich in diesem Zusammenhang besonders bewährt. Die entsprechenden Pflanzen unterstützen sich hierbei gegenseitig und locken im Idealfall sogar noch Nützlinge an. Ein besonders effektives Beispiel für eine derartige Mischkultur ist das Anpflanzen von Gurken und Dill in einem Beet.

Die Aussaat im Gefäß vorbereiten

Wer seine Pflanzen ziehen möchte, kann die entsprechenden Aussaaten auch in speziellen Gefäßen vorbereiten. Diese sind in unterschiedlichen Größen erhältlich und lassen sich damit super an die individuelle Aussaatmenge anpassen. Im Zusammenhang mit bestimmten Pflanzen kann es sich hier lohnen, die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Dies gelingt am besten, wenn Sie die jeweilige Schale mit einer Glasscheibe abdecken. Nach dem Keimen ist es wichtig, zeitnah mit dem Pikieren zu beginnen. Hierzu nutzen Sie einfach einen so genannten Pikierstab, holen die Pflänzchen aus dem Boden und setzen sie um. Achten Sie hierbei auf einen ausreichenden Abstand zueinander. Zu große Wurzeln können einfach gekürzt werden.

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